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Nutzerfrage / grundsätzliches zum Trading

Mahlzeit in die Runde,


wir haben hier heute wieder ein paar Mails im Postkasten gehabt, die uns schon etwas in Erstaunen versetzt haben. Einen derartigen Beitrag haben wir zwar bereits im Memberbereich hängen, ich möchte ihn aber dennoch erneut über den Verteiler jagen und nochmal etwas aufbereiten.

Trading ist leider ein Beruf wie jeder andere auch. Mal schnell profitabel Handeln und das vorhandene Kapital vervielfachen, das wird eben nichts. Wie bei jedem Beruf gehört eine ausgiebige Phase dazu in der man erstmal Geld und Zeit investieren muss um sich Wissen und Erfahrung anzueignen, die man später dann als Handwerk gewinnbringend nutzen kann. Bei mir war es auch etwa 3,5 Jahre die reinste Geldverbrennerei bis es dann mal Knack gemacht hat 🙂 Ich habe die Kurve aber erst bekommen als es eigentlich schon viel zu spät war und alles bereits weg war. Ab da habe ich nicht mehr versucht die Verluste der Vormonate schnell und direkt wieder aufzuholen, denn das hatte mich erst in die Situation geführt. Es hat halt einfach nicht funktioniert. Ich hatte richtig gute Tage und richtig gute Wochen und habe aber immer wieder dann mit Krampf versucht den restlichen Verlust noch reinzuholen damit ich wieder im Grünen stehe und dabei ging es letztendlich immer nur noch weiter nach unten.

Erst als ich versucht habe nicht mehr den Verlust auszugleichen, sondern einfach nur versucht habe mein Kapital zu halten, fiel mir auf, das profitables Trading womöglich doch möglich ist. Mir gelang es auf einmal über Wochen und Monate mein Depot zu halten. Ich kam zwar nicht wirklich vom Fleck, aber raus aus der Abwärtsspirale. Ich konnte auf einmal ein Depot halten. Dann bin ich eher ehrgeizig ran und habe getüftelt und gerechnet. Ich habe dann begonnen Tagebuch zu führen, genau zu dokumentieren was alles klappt und was nicht. Ich habe aber auch versucht typische Situationen zu dokumentieren die man am Markt immer wieder sieht. Was passiert gerade, was passierte danach. Darauf basierend habe ich mir kleine Marktregeln aufgestellt. Einfach Bebachtungen die sich immer wieder häufen. Ja und dann bin ich Stück für Stück ran und habe geschaut woher die Looser kamen, warum wurde der Trade gemacht was war die Basis. Schnell hat sich dann folgendes gezeigt: Der Großteil der Looser hatten gar keine Begründung oder sowas in die Richtung: Level verpasst, versucht auf Ziel X zu handeln. Sprich alle Situationen in denen ich mich vom Markt reinprovozieren lassen habe. Das hat den Großteil meiner Looser ausgemacht. Also habe ich versucht das abzustellen. Länger auf Trades zu warten, weniger Trades zu machen, dafür konzentrierter und gezielter zu arbeiten und keine Trades mehr aus Langeweile zu machen. Auch die Trades die gemacht wurden weil man sich gerade unwohl damit fühlte nicht im Markt zu sein und unbedingt bei der großen Bewegung dabei sein wollte, das hat immer nur Geld gekostet.

Also habe ich Stück für Stück versucht immer wieder rauszufiltern was mich vorwärts bringt und was nicht, und habe ganz gezielt meine Stärken selektiert. Was liegt mir und was nicht. An welchen Tagen handle ich gut, an welchen Wochen handle ich gut, welche Märkte handle ich gut. Und dann folgte der Entschluss einfach alles andere auch nicht mehr zu handeln! Dann kommt man vom zocken, vom Spaß oder Hobby und permanentem Geld ausgeben hin zum Business. Dann, wenn man einfach jeden Tag gleich agiert, wenn man den Nervenkitzel meidet und sich auf die trockenen eher sicheren Dinger konzentriert. Da muss es hin! So Sachen wie ohne Stop handeln, im Minus dann Positionen nachkaufen und ausbauen funktioniert halt nicht auf Dauer nachhaltig profitabel. Das funktioniert ein paar Tage, ein paar Wochen oder vielleicht auch ein paar Monate, aber irgendwann landet man immer wieder auf der harten Null und muss neu einzahlen. Und da spielt es auch keine Rolle ob 500€ auf dem Depot liegen oder 10.000 € oder auch 400.000 €. Glauben Sie mir, als Leiter von dem Trading-Service haben wir hier alles dabei. Bis hin ins 8 stellige Anlagevermögen und es kämpfen alle mit den gleichen Problemen, weil alle Menschen diesbezüglich gleich gestrickt sind. Nur so schafft es die Börse ohne Manipulation das Geld von der Masse auf wenige umzuverteilen. Man spielt einfach die menschlichen Instinkte gegen die Masse aus und dann rennt einem das Geld schon entgegen. Direkt am Hoch den Short geschlossen, direkt am Tief den Long ausgestoppt bekommen. Das ist kein Zufall!! Das ist ein Indiz, dass man sich locken und provozieren lassen hat, das man genau das getan hat, was der Markt gerne haben wollte. Da sitzen hochgradig studierte Leute bei den Banken. Die haben erstmal 5 Jahre alle Bücher und Techniken gelehrt bekommen, bevor die auch nur eine Mark bewegen. Wer da glaubt, er kann da von Null auf gleich mithalten und diejenigen um ihren Gewinn erleichtert, ist mehr als Naiv! Man muss sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen! Wir unterstellen ja grundsätzlich, dass Sie das alle tun, sonst wären Sie gar nicht auf uns aufmerksam geworden, aber ab und an gibt es doch ein paar Querschläger die uns in Erstaunen versetzen.

Wenn man noch nicht weiß, was man hier genau tut. Wenn man sich nicht sicher ist, wie man Ziele und Stopps richtig ableitet, dann ist man noch Monate bis Jahre davon entfernt mit echtem Geld ranzugehen! Dann sollten Sie sich selber schützen und tüfteln was das Zeug hält, sie sollten Statistiken führen was Ihnen liegt und was nicht. Sie sollten sich beobachten, was liegt Ihnen und was nicht. Sie müssen das eben richtig professionell angehen. Unser Dienst darf dabei nur zu 10-5% ins Gewicht fallen. Sie müssen eigenständig analysieren. Eigenständig sich damit auseinandersetzen und unseren Dienst dann als Ergänzung, Feinschliff und 2. Meinung hinzuziehen.

Wir gebe hier Marken mit und Einschätzung und wir schreiben auch, wo sich ggf. mal Trades anbieten, sei das über ELISA oder eher noch seltener über die Updates. Aber Sie dürfen niemals unsere Ansagen, insbesondere dann wenn es nur „kann und könnte“-Einschätzungen sind, als Aufforderungen ansehen hier etwas zu tun. Es ist Ihr Geld!!! Sie müssen die Gewalt darüber haben, was sie handeln und was nicht. Sie müssen eigenständig beobachten was funktioniert und was nicht. Und wenn man dann unsere M5 Marken anschaut, dann müssen Sie das für sich werten können. Sie müssen sich da selber eine Meinung zu bilden. Laufen die gut an, laufen die nicht gut an, werden die dolle überreizt. Lassen sich da Regelmäßigkeiten ableiten. Ich markiere das hier mal zur besseren Veranschaulichung.  (weiterer Text dann unterm Bild).

Wenn man bspw. sieht und sowas MÜSSEN Sie als Trader zwingend selber sehen, dass die Marken, wenn sie denn gut klappen, meist keine 5-10p überhalndet werden, dann muss man auch selber zum Entschluss kommen, dass es reicht, wenn man den Stopp da 15-20p dahinter wirft, wenn man denn eine solche Marke versucht. Wichtig ist aber, dass Sie sich vorher die Gedanken darüber machen!!! Vor jedem Trade muss klar stehen, was man will. Einfach mal einen Trade reinwerfen und gucken was passiert hat nichts mit professionellem Vorgehen am Hut. Wirklich. Sie brauchen jederzeit die Kontrolle über Ihr Risiko und Ihre Chance. Also machen Sie sich vor jedem Trade einen Plan. Wo sicher ich ab, was will ich sehen, wo will ich realisieren. Sobald so ein Plan steht, werden Sie auch wesentlich ruhiger im Trade-Verlauf dann. Aber der Plan ist ein zwingendes Muss. Was Sie sich letztendlich aus unserem Dienst rauspicken obliegt dann Ihnen. Aber Sie sollten sich für das entscheiden, was immer wieder gut in Ihren Augen klappt.

Jeder Trader handelt anders, jeder hat ein anderes Sicherheitsbedürfnis und eine unterschiedliche Risikoneigung, die sich übrigens auch im tagesverlauf ändert. Sie sollten daher erkennen wann sie psychisch neutral sind und wann nicht. Denn auch das kostet nur Performance. Handeln Sie nur dann, wenn die mentale Verfassung stimmt und dann handeln Sie auch genau das, bei dem Sie sich wohl fühlen. Und wenn Sie sagen, sie handeln die M5-Marken nicht, aber diese Rücklaufzonen, und nehmen dabei 30p Sl weil das gut klappt, dann ist das eben genau Ihres! Dann zeihen Sie das auch durch und behalten Sie das bei. Es gibt bei den unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen kein richtig und kein falsch. Wichtig ist, dass Sie ihr Ding finden und das dann mit unserem Dienst anreichern. Die Hauptaufgabe liegt aber bei Ihnen! Ich denke es kann jeder schaffen, profitabel zu handeln, egal mit welchem Bildungsstand und mit welchem Sturkopf, das wichtige ist nur, dass man es professionell angeht und tüftelt, Systeme und Regelmäßigkeiten sucht und mit offenen Augen durch den Tag läuft. Was klappt gut, was nicht. Wenn dann der Risikoeinsatz noch kontrolliert und bewusst erfolgt, wird auf kurz oder lang ein aufdrehen in die grüne Seite des Trading unvermeidlich sein.

Von daher möchte ich zusammenfassend nur sagen: Öffnen Sie Ihrem Depot nie den Weg zur Null, es wird die Chance sonst irgendwann nutzen! Öffnen Sie dem Depot aber die Chance nach oben und kontrollieren Sie den Weg nach unten. Nur so kommt Stabilität rein. Ich kenne keinen profitablen Händler der jeden Tag und jede Woche im Grünen abschließt. Ich kenne auch keinen profitablen Händler der jeden Tag handelt. Versuchen Sie also herauszufinden was Ihnen liegt und dann legen Sie da ihr Gewicht auch hinein. Und wenn man was gefunden hat das funktioniert, dann sollte man es nicht verspielen, weil man MEHR haben will. Man sollte stattdessen einfach immer das Blatt spielen wenn es kommt! Man sollte es dokumentieren und somit mehrere Sachen zusammen bauen, die man immer wieder gewinnbringend platzieren kann. Dann bleibt am Ende des Monats auch was zur Auszahlung über und auch das müssen Sie aktiv nutzen!!!! Zahlen Sie auch mal Gewinne aus! Erst dann kommt ja ein Guthabenzuwachs auf dem Giro-Konto zustande. Solange die Gewinne auf dem Depot verbleiben, sind diese immer wieder angreifbar und können auch schnell wieder verpuffen. Einmal ausgezahlt sind diese aber gesichert.

Joar, jedenfalls sollte man nicht zu früh die Flinte ins Korn werfen, aber auch nicht denken das „viel Geld“ verlieren auch „viel Erfahrung“ bedeutet. Dem ist nicht so!!! Die Erfahrung kommt nur dann, wenn man auch analysierst wo das Geld flöten geht. Ansonsten kann man auch 100.000.000 USD in den Kamin legen und ist keinen Punkt schlauer. Man muss immer an sich arbeiten und aufmerksam bleiben, was funktioniert und was nicht. Und wenn da irgendwas komisch ist und nach unten zieht, dann Bremse ziehen!!!!!!! Zur Not eben einfach mal ein paar Wochen auf dem Demo wieder Handwerk schulen, falls es nicht einfach nur an einer komischen Marktphase liegt, denn die sollte man ggf. einfach aussitzen und die Tradefrequenz runterschrauben, bis es wieder sauberer in die Vollen greift. Gut, dass dann einfach nochmal zum Augen öffnen und Bewusstsein schärfen. Was wir hier tun ist kein Gesellschaftsspiel von Ravensburger! Also gehen Sie auch ran, als wäre es ein Business. Bereiten Sie die Investitionen ausgiebig vor, erstellen Sie Pläne und halten Sie sich dann auch dran! So und nun weitermachen! 🙂

Liebe Grüße
Martin

 

Gutes Gelingen
Euer Team von Money Monkeys

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Hinweis gemäß §85 WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor erklärt, dass er zum Zeitpunkt der Analyse im Besitz von in der Analyse erwähnten Finanzinstrumenten ist und weist auf den bestehenden Interessenkonflikt hin. Weiterhin spiegelt der Inhalt des Beitrages die persönliche Meinung des Autors wieder. Dieser übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus. Dieser Beitrag stellt keine Kaufs- oder Verkaufsempfehlung und somit auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf, dar. Bedienen Sie sich der aufgezeigten Kurszonen, handeln Sie auf Ihre eigene Verantwortung. 

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